Unsere News

11.08. 2015 - Deutliche Preiserhöhung für Wellenstoff und Testliner zum 01. Juli - von Kraftliner bereits zum 01. Juni 2015.

Auf Grund verschiedener Meldungen unserer Lieferanten möchten wir über die aktuelle Situation auf dem Papiermarkt informieren.
Aus verschiedenen Gründen, unter anderem durch Schwierigkeiten in der Produktion, Abverkauf großer Mengen in den Export, ist Wellenstoff und Testliner in leichteren Grammaturen extrem knapp geworden.
Preiserhöhungen in Höhe von 40€/to für Wellenstoff und Testliner, sowie 20€/to für Kraftliner sind die Folge.
Weitere Preiserhöhungen in gleicher Höhe wurden bereits angekündigt.
Viele Lieferanten können die Rohstoffpreissteigerungen nicht mehr kompensieren und passen Ihre Konditionen der Preisentwicklung an.
Wir sind bemüht die Preiserhöhungen abzufangen, können dies aber nicht garantieren.

Quelle: „Papier-und Pappemarkt Deutschland; AP-Packpapiere“) Heft 28.2015 sowie Heft 29.2015

07.08.15 - Informationen zur aktuellen Situation bei Klebebandhersteller

Nach dem Großbrand am 11.04.15 im Weiterverarbeitungszentrum der Fa. MONTA, wurden beide Beschichtungsanlagen Ende Juni in Betrieb genommen. Auch im Ferienmonat werden Großrollen produziert, um den Auftragsüberhang zu reduzieren und den Lagerbestand aufzubauen.Für andere Abmessungen stehen externe Schneidkapazitäten zur Verfügung. Ab September wird mit Hilfe der externen Converter das Standardlagersortiment wieder bestückt. Die Vorbereitungen für den Neubau der Klebebandschneiderei liegen im Plan, der Baubeginn steht unmittelbar bevor. Die Fertigstellung soll bis spätestens Ende des 1. Quartals 2016 erfolgen.

Quelle: Newsletter Monta vom 07.08.15

30.07.15 - Australien-Export - Packing Declaration

das Australian Government, Department for Agriculture, hat die Vorlagen für die "packing declaration" geringfügig geändert. Die Packing Declaration ist für Seefrachtsendungen ein Pflichtdokument.

Obwohl viele Australien-Exporteure die Erfahrung gemacht haben, dass sie Ihre Container problemlos mit der bisherigen Vorlage abwickeln konnten, möchten wir darauf hinweisen, dass bestimmte Importagenten offenbar darauf bestehen, dass die aktuelle Version verwendet wird.

Für den Fall, dass Sie in Ihrer Sendung nach Australien ausschliesslich die INKA-Paletten verwenden und auch sonst keinerlei Holzverpackung(Timber) oder "prohibited Packaging Material"(pflanzliches Material wie z.B. Hei, Stroh, etc.), sollten Sie beim Ausfüllen der Packing Declaration folgendes beachten:

Antwort bei A1: NO

Antwort bei A2a: NO

Frage Q3 bitte nicht beantworten!

Hier der Link zum Formular: http://www.agriculture.gov.au/import/general-info/co-reg/acceptable-docs

Quelle: Newsletter Inka vom 29.07.2015

07.05.15 - Polyethylen April 2015

Katastrophale Versorgungslage peitscht die Notierungen nach oben / Ethylen-Kosten werden zur Nebensache / Steigerungen auch im Mai / Noch schwacher Trost: Importanreize wiederhergestellt

Die Versorgungslage im europäischen PE-Markt war im April 2015 generell „eine einzige Katastrophe", wie es ein Teilnehmer der KI-Umfrage zu Protokoll gab. Die vielen Einschränkungen durch FMs, Drosselungen wegen Ethylenknappheit, Störungen und Wartungen hinterließen große Lücken in den Lagern. Und noch war das Preisniveau zu Beginn generell zu niedrig, um das Interesse etwaiger Importeure zu wecken. Mit der Kostenfrage – die Ethylen-Kontraktreferenz hatte um 55 EUR/t angezogen – hielt sich daher niemand lange auf. Unter klar dreistelligen Anhebungen kam kein Abnehmer weg, je nach Ausgangslage wurden auch Werte weit jenseits der +200 EUR/t erreicht.

Für den Mai zeichnen sich weitere Anhebungen ab. Die Ethylenreferenz legte zwar erneut „nur" um 80 EUR/t zu, gefordert werden jedoch abermals bis zu +200 EUR/t, womit wohl endgültig Rekordniveaus erreicht würden. Es ist in den nächsten Wochen weiterhin von enger Versorgung auszugehen. Jedoch sollte sich die Lage langsam wieder in Richtung Entspannung drehen. Die Rekordmargen bieten hohen Anreiz zur Produktion, und auch für Importeure ist im April ein ansprechendes Level erreicht worden. So sind denn auch bereits erste Lieferungen aus Nordamerika und Nahost avisiert, die allerdings terminlich Richtung Juni tendieren. Mit dreistelligen Steigerungen muss daher im Mai abermals gerechnet werden, auch wenn es vielleicht nicht ganz so viel wie im April werden dürfte.

Quelle: www.kiweb.de

07.05. - Kunststoffversorgung wird problematisch

Die dramatisch zugespitzte Lage bei der europäischen Versorgung mit Standard-Thermoplasten trifft die Kunststoffverpackungsindustrie in besonders hohem Maße. Die Branche stehe vor „sehr großen Problemen", meldet die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. (Bad Homburg; www.kunststoffverpackungen.de). Der laut aktueller IK-Umfrage im zweiten Quartal 2015 eigentlich beschleunigte konjunkturelle Aufschwung drohe massiv eingebremst zu werden, heißt es aus Bad Homburg.

Eine solche Situation wie zurzeit mit extremer Rohstoffverknappung und massiven Preisaufschlägen trotz relativ stabiler Kosten sei „noch nicht dagewesen", erläutert die IK. „Wie eine Epidemie" grassierten Force Majeure-Meldungen in den letzten Wochen europaweit, meist ohne detaillierte Informationen seitens der Hersteller. Diesen Umgang mit dem Begriff höhere Gewalt kritisiert die IK angesichts der existenzbedrohenden Lage vieler mittelständischer Branchenunternehmen stark. Man erwarte das insbesondere bei Kontrakt-Kunden seitens der Erzeuger immer wieder strapazierte „partnerschaftliche Verhalten" jetzt auch von ihnen selber. Die gesamte Wertschöpfungskette drohe nachhaltigen Schaden zu nehmen.

10.04.2015

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